Mandane, Des Astyagis Tochter und Eheweib des Cambysis, mit welcher er den Cyrum gezeuget. Von dieser Mandane hatte ihr Vater Astyages, als sie noch jung war, einen artigen Traum, nehmlich es träumete ihn, als sähe er von dieser seiner Tochter so viel Urin weggehen, daß davon nicht nur seine Stadt, sondern auch gantz Asien angeschwemmet ward.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1194–1195Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0