Marcellina, Ein Ertz-verführisches und Sectirisches Weib, so dem Ketzer Carpocrati zu Gefallen nach Rom zog, und seine gifftigen Irrthümer daselbst unter der Päbstlichen Regierung Aniceti ausbreiten halff. Ihre Verführungen waren auch so kräfftig, daß sie eine eigene Secte aufrichtete, so sich nach ihr Marcelliani nennten. D. lttig. d. Hæresiarch. c. 3. §. 6. p. 112. durch sie soll der verhaste Gnosticismus seinen Anfang genommen haben. Vid. Epiphan. Hæres. 27. §. 6.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1208Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0