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GeschichteFrauenzimmer-Lexicon 1715

Mercera, Anna. Des berühmten Frantzöischen Antiquarii Josuæ Merceri Tochter, war das böse und arge Weib des Salmasii, so ihn Tag und Nacht gepeiniget, daher die Gelehrten auch seinen noch zu frühen Tod dieser bösen Sieben allerdings zugeschrieben; Sie war nicht nur allein zancksüchtig, geitzig und herrschsüchtig, sondern gab ihrem Manne sehr wenig zu essen, und durffte er, woferne er nicht ein Donner-Wetter über den Hals haben wolte, nicht einmahl muchsen. Die Gelehrten heissen diese böse und hochmüthige Merceram in ihren Schrifften hin und wieder nur Junonem Salmasianam. Nach dem Tode ihres Mannes wandte sie sich nach Franckreich, welche Nation diesen Vogel gar bald an seinen schönen Federn gleichfalls erkannten, und sie dahero in öffentlichen Schrifften, die andere Xantippe nennten. Vid. Menagian. ou bons mots rencontres aggreables. p. 200. seq. it. Clarmund. in Vit. Clarissim. Viror. P. 1. pag. 137.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1261Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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