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Literatur & SpracheFrauenzimmer-Lexicon 1715

Musca, Es werden zwey Poetinnen dieses Nahmens, wie Gyraldus berichtet, gefunden, die erstere heisset Musca Thespiaca, oder Lyrica, so nach des Luciani und Cæl. Rhodigini Meynung schöne Lyrische Verse geschrieben hat, die andere aber Spartiata, so gewisse Hymnos auf den Apollo und die Diana verfertiget. Diese zwey Poetinnen werden auch sonst Myja Thespiaca, und Myja Spartana, genennet. Vid. Simler. in Bibliothec. p. 614. Menagius in seiner Historia Mulier. Philosoph. p. 52. gedencket auch einer Muscæ oder Myjæ Pythagoricæ, it. einer Atheniensischen berühmten Coquete, so gleichfals diesen Nahmen geführet.

Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1300Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0

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