de Oegnies, Maria, eine Schwärmerin, und zugleich auch Zauberin, so sich um das Jahr 1280. hervorgethan. Ihr Absehen war, daß sie sich selbsten zu einer Göttin in Franckreich machen, und dadurch dem Volck einen richtigen Weg zum Aberglauben bähnen wolte. Sie rühmete sich zugleich eines Wahrsager-Geists, daher auch grosse Herren von entfernten Orten zu ihr kamen, und sie als ein Oracu lum um Rath fragten, schützete auch viel göttliche Erleuchtungen und Offerbahrungen vor. Vid. Centur. Magdeburg. 13. p. 587. 640. & 642.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1353Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0