Poppæa, Des Neronis Gemahlin, ein Weib von grosser Verschwendung und Wollust, so gar, daß sie auch ihren Pferden güldne Huff-Eisen aufschlagen liesse, sich auch täglich der Schönheit wegen in Esels-Milch badete. Sie ward von ihrem Gemahl, als sie gleich schwanger gienge, mit Füssen todt getreten.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1512Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0