Sand streuen, Heisset, wenn das Gesinde in die gescheuerten oder ausgekehrten Zimmer, Säle und Gänge durch ein darzu absonderlich verfertigtes blechernes Sieb klar gewaschenen und reinen Sand ausstreuet, damit der Unflath nicht so gleich an dem Fuß-Boden hafften kan.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1691Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0