Sand- oder Nehe-Küssen, Ist ein viereckigtes von Sammet, Tuch oder andern Zeug auf allerhand Art zusammen gesetztes und mit Sand derb und dichte ausstopfftes Küssen, worauf das Weibesvolck dasjenige Stück Leinwand oder Caton, so es zu nehen willens ist, zu stecken und mit einer Nadel anzu befestigen pfleget.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1691Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0