Schlaff-Peltz, Heisset dem Frauenzimmer, ein auf absonderliche Art aus Damast, Estoff, Atlas, und andern seidenen, auch halbseidenen und wollenen Zeugen verfertigtes niedergelassenes langes Oberkleid, mit langen platten Ermeln, ist gantz glatt im Leibe, und wird nicht aufgestecket, ausser daß der Schurtz oder Schweiff von oben her in eine oder zwey breit geschobene Falten, mit einer Nadel hinten ein wenig auffgeschürtzet wird.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1721Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0