Ungarischer Peltz, Heisset dem Frauenzimmer ein langer, von allerhand seidenen oder andern Zeugen aus dem gantzen geschnittener Ober-Habit durch und durch mit Rauch- und Peltz-Werck durchfüttert, hat fast den Ermel auf Polnische Art, ausser das er oben herum nicht so weit ist, er wird insgemein an der Taille vorn herunter mit silbernen gegossenen oder gesponnenen Knöpffen und Schlingen zugemacht, und ist noch länger als die Polnischen Peltzgen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2081Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0