Sylvia, Des Stadthalters zu Alexandria Ruffini Schwester, eine in denen Theologischen Wissenschafften sehr erfahrne Weibes-Person, war im Studieren so fleißig, daß sie Tag und Nacht über den Büchern saß, alle alten Scribenten durchgieng, und einen jeden Autorem 6. oder 7. mahl übersahe; sie war in der Heil. Schrifft so bewandert, daß sie weit besser denn mancher Doctor Theologiæ davon zu reden wuste. Vid. Spangenbergs Adelspiegel L. XIII. c. 7. p. 427.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1953–1954Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0