Tanaquill, Des Tarquinii Prisci, Römischen Königs, Gemahlin. Soll als ein Weib von sonderbahrer Großmuth und behertzten Geiste, über ihren Mann geherrschet und alles nach ihrem Kopffe eingerichtet haben, daher auch die Poeten alle diejenigen Weiber so die Hosen haben wollen, Tanaquillen nennen. Auson. Epistol. 23. Plin. l. 36. c, ult.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1958–1959Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0