Thée, Seynd dunckelgrüne, länglichte und von vorn spitzige gedörrte Blätter, aus China kommend, von unterschiedener Güte, so in siedend Wasser geworffen, und von dem Frauenzimmer zur Gesundheit getruncken, bißweilen auch mit andern Kräutern vermischet werden. Es giebet des Thees unterschiedene Sorten, der Käyser-Thee, so der kostbareste, kömmt aus Japan, derjenige aber, der etwas röthlich aussiehet und alt ist, wird in Indien Thee Boy genennet.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 2006–2007Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0