Chevaux farouches, Wildfänge, werden genennet diejenigen wilden und unbändigen Pferde, so in freyen Feldern und Wäldern unter einer grossen Heerde zur Welt kommen, und unter freyem Himmel erwachsen, Sommer und Winter sich selbsten (mit dem jungen Strauchholtz) weiden, bis sie auf sonderliche Art gefangen, bändig und zu dem menschlichen Gebrauch nach und nach thätig gemacht werden.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 338Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0