Englische Hunde, s. Dogues. Englische Pferde, Dieselbe beschreibet der Hertzog von Newcastle in seiner Reitbahn fol. 47 sq. also: Das Englische Pferd ist nicht so vernünfftig als der Barber, denn sie sind gemeiniglich wild und scheu, und zeigen sich auf der Reit-Schule widerspenstig; mit einem Worte, sie nehmen nicht leichtlich die Lehre an: Diejenigen aber, welche man die Englischen nennet, sind dergestalt mit andern Landes-Arten vermischet, daß sie vielmals der Natur ihrer Väter nachfolgen, und also die Eigenschafft ihres Landes verfälscht ist. Die Englischen Pferde sind in allerhand Art Diensten die besten und brauchsamsten vom Wagen an gerechnet, bis auf die Schul-Pferde; denn sie sind gleichsam eine Vermischung von allerhand Pferde-Arten. Die besten Pferde, so man zur Reit-Schule finden kan, sind diejenigen, welche man als Karren- und Wagen-Pferde verkaufft, wenn sie nur schön vom Gewächse, zart und weichmäulig sind; denn man darff sich nicht einbilden, ein so geschmeidiges Pferd zu bekommen, als in der Barbarey und in Spanien; denn die Englischen Pferde sind insgemein besser geformet als die Deutschen. Man erwehle sich nur ein kurtzes und wohlgedrucktes Pferd, (un cheval court de reins & loyal) welches wohlgeformte Füsse und Schenckel habe; frisch, lustig und Sporn-scheu sey: Wenn es für sich selbsten springet, ist es um so viel besser, wenn der Stallmeister vernünfftig genung ist, dergleichen auszusuchen; denn sie werden auf der Reit Schule nicht fehlen können, und nicht allein im Redopp, sondern in allen andern Dingen wohl gerathen; doch will der Hertzog von Newcastle keinen Bescheller daraus machen.