Observation des chevaux, Anmerckung der Pferde, diese geben oft unfehlbare Wahrnehmungen und Warnungen von sich, daß im Felde Feinde vorhanden, welcher Gegenwart sie auf eine halbe Meile, oder wol noch weiter vermercken, welches Wahrzeichen unzehlig oft gespüret, und unbetrüglich befunden worden, aus welchen denn erscheinen will, als ob die Pferde eines sonderlichen Verstandes fähig wären, welches eigentlich ein Kennzeichen einer Observation ist, daß man aus vorhergehender Handlung abnehmen kan, was darauf erfolgen müsse oder könne.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 1632Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0