Preservatif d’un Voyager, Eine Verhütung, damit ein Reisender vor Kranckheit verwahret ist. Ein Reisender soll nun niemaln ohne guten Theriac seyn, sich dessen bey ansteckenden Kranckheiten und in andern Nothfällen zu bedienen, und etwan Morgens, bey neblichtem Wetter, ein oder 2 bis 3 Bohnen groß einnehmen. Jngleichen können des Morgens 10, 12 oder 15 Tropffen von des Paracelsi Magen-Elixir in einem paar Löffel Fleisch-Brühe genossen werden, den Magen gut zu behalten. Oder er kan ein wenig von Diacoro, oder Ackermann, Nägelein, Zimmet, Muscat-Nuß, Zittwer, etliche Wacholder-Beer, eingemachten Jngber, oder dergleichen geniessen, sonderlich wo ein blöder Magen ist; wer aber hitziger Natur ist, muß der Sache nicht zu viel thun: Auch soll er einen guten Wermut-Spiritum bey sich führen, und bey Anfang der Mittags-Mahlzeit einige Tropffen in ein Gläsgen voll Wein thun, und einen bittern oder Wermut-Wein machen und trincken; darneben zu Zeiten die Franckfurter Pillulen zur Ausführung gebrauchen, und mit Vorbedacht zur Ader lassen etc.