Reisgejagd, Eine Gerechtigkeit, die in Oesterreich und zugehörigen Erb-Landen, allen Land-Leuten, die Adeliche Güter eigenthümlich besitzen, zustehet, daß sie allerley Wild- und Raub-Thier vom Rehe und Wolff hinab, ingleichen allerley Feder-Wild von Feldhünern und wilden Gänsen hinab, unter gewisser Maasse, und nach den Forst- und Jagd-Ordnungen, mit Hetzen, Beitzen und Pürschen fangen mögen.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 1917Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0