les Sens des chevaux, Die Sinnen werden denen Pferden sechserley beygemessen, als das Gesicht, das Gehör, die inner- und äusserliche Empfindung, der Geschmack, der Geruch, die Stimme oder das Wiehern, welche Stimme oder lachendes Ruffen der Pferde Gott selbst unter die Haupt-Eigenschafften und höchste Zierde eines edlen Pferds gesetzet hat, woraus nicht allein deren gesunder Wohlstand und frischer Muth abzunehmen, sondern auch zu verwundern, wie die Pferde gleichsam dadurch mit einander sprechen, grüssen und antworten.
Valentin Trichter, Curiöses Reit- Jagd- Fecht- Tantz- oder Ritter-Exercitien-LexiconLeipzig: Gleditsch 1742 · Sp. 2114Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0