FeedHelmbold (Ludw.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Helmbold (Ludw.), geistlicher Liederdichter des 16. Jahrh., geb. 21. Jan. 1532 zu Mühlhausen in Thüringen, war Konrektor zu Erfurt, später Diakonus und Superintendent zu Mühlhausen und starb daselbst 8. April 1598. Seine zahlreichen lat. und deutschen Dichtungen sind meist schwerfällig und trocken. Am bekanntesten sind seine Lieder: Von Gott will ich nicht lassens, Run ist es Zeit zu singeno, Du Friedefürst Herr Jesu Christo, „Frisch auf, mein Seel, verzage nichto, «Es stehn vor Gottes Thronev. Vgl. W. Thilo, Ludwig H. nach Leben und Dichteno (Berl. 1851).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 94Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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