FeedHolocephäli
TierreichBrockhaus 1882

Holocephäli sind eine Unterordnung der quermäuligen Fische oder Plagiostomen, mit einer Kiemenöffnung unter einer Hautfalte, die in vier Kiemenspalten führt. Der Schädel ist nicht in einen besondern Hirn-und Gesichtsabschnittzerfallen, sondern bildet durch Verwachsung ein Ganzes und ist mit dem knorpelig bleibenden Rückgrat gelenkig verbunden. Die Haut ist glatt; die Männchen haben am Kopf einen unpaaren, erektilen Anhang. Die Tiere werden, inklusive ihres langen fadenförmigen Schwanzes, höchstens 15 mlang. Hierher gehört Callorhynchus mit einer und Chimaera mit drei Arten, von denen eine (Chimaera monstrosa, die Seekatze, s. Tafel: Fische l, Fig. 6) auch um Europa vorkommt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 337Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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