Homrän, Stamm des Bedschavolks im südöstl. Nubien, an der Grenze Abessiniens, zwischen Galabat und Gedarif, südlich von dem Setit genannten mittlern Teile des rechts zum Nil gehenden Atbara. Der Boden des ebenfalls H. genannten Landes ist fruchtbar, namentlich an den Flüssen; doch ist der Volksstamm ganz der Jagd ergeben. Im südlichern Teile des Landes finden sich dunkle, dichte en. Orin denen zahlreiche Gazellen und Antilopen, Giraffen, Elefanten und wilde Büffel leben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 378Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei