Hesbon (hebr. Cheschbön), jetzt Hesbän, alte Stadt, im Ostjordanlande Rordralt ungefähr auf gleicher Breite mit dem Nordrande des Toten Meeres, auf einem Kalksteinrücken (900 m über dem Meere) mit weiter Aussicht nach allen Seiten gelegen, an dessen Fuß ein ziemlich wasserreicher Bach leichen Namens vorbei⸗ und dem Ghör (s.d.) nördich vom Toten Meer zufließt, war zur Zeit der Einwanderung der Israeliten in Kanaan Residenz des Amoriterkönigs Sihon, welcher dieselbe wahrscheinlich erst den Moabitern abgenommen hatte, kam dann in den Besitz der Rubeniten und Gaditen, beim Verfalle der israelit. Macht wieder in die Conversations-Lexikon. 13. Aufl. IX. Diereh der Moabiter, wurde aber durch die Makkaäer von neuem für das Jüdische Reich gewonnen und ging zuletzt an die Römer über. Noch im 14. ch wur erscheint H. als édas Haupt der Belkas, jedoch nur als ein kleiner Ort, und ist jetzt eine gänzlich verödete Ruinenstätte.