Hormizdas II., Sohn des Narses (302—312, nach andern 300—308), war ein eifriger Anhänger des Parsismus; seine Regierung ist thatenlos. Er hinterließ seine Gemahlin Mah-afrid schwanger mit einem Sohne, dem nachmaligen Schapur dem Großen, der noch im Mutterleibe gekrönt wurde, und so länger regierte als lebte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 397Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei