Hormizdas I., Sohn Schapurs I., regierte nur 14 Monate (270—271), doch ist diese kurze Herrscherzeit denkwürdig durch die Zurückberufun des von des H. Vater verbannten Manes (s. ., des Stifters der Manichäersekte, dessen Lehre und dessen Schüler er begünstigte. Ihm folgte 271 sein Sohn Bahram I., der dieselben später verfolgte.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 397Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei