FeedHullein
ErdkundeBrockhaus 1882

Hullein, Stadt in Mähren, Bezirkshauptmannschaft und Gerichtsbezirk Kremsier, mit (1880) 2823 E. slaw. Zunge, die sich neben den städtischen Gewerben ausschließlich mit Feldwirtschaft befassen. H. liegt in dem fruchtbarsten Landstriche von Mähren, der sog. Hanna (s. Hannaken) und ist Station der Linie Wien-Krakau der merer Lobalnands-Nordbahn, von der hier die kremsierer Lokalbahn nach Zborowitz und Bistritz abzweigt. Der Ort wird urkundlich schon im 13. Jahrh. genannt und gehörte, wie das Gutsgebiet heute noch, seit 1412 zu dem großen Besitze des olmützer eens. tums. Die Pfarrkirche ist das einzige bemerkenswerte Bauwerk.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 450Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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