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ErdkundeBrockhaus 1882

Isonzo, Fluß in der zum Cisleithanischen Teile der Osterreichisch-Ungarischen Monarchie gehörigen gefürsteten Grafschaft Görz und Gradiska, entspringt am westl. Fuße des Terglou und fließt in vielen Krümmungen durch ein meist enges Gebirgsthal, die Stadt Görz berührend, dann in östl. Begrenzung der friaulischen Ebene, nachdem er in seinem untern Laufe den Namen Sdoba angenommen hat, seiner Mündung in den Golf von Triest zu, welchen er 8 kKm südlich von Monfalcone erreicht. Er hat eine Länge von 127 km, ist aber nur in der Nähe seiner Mündung schiffbar. Seine Zuflüsse sind die Idria und Wippach am linken, der Coritenza und der Torre am rechten Ufer.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 695Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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