FeedAgäon (orch. AlVGIν)
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Agäon (orch. AlVGIν), in der tonchenenn der alten Griechen einer der drei Hekatoncheiren oder hundertarmigen Meerriesen, welche für Söhne des Uranos und der Gäa galten, aber von ihrem Vater gleich nach der Geburt, weil sie feindlich gegen ihn gesinnt waren, in die untersten Tiefen der Erde verborgen wurden. Als jedoch Zeus den Kampf mit den Titanen begann, befreite er sie auf den Rath der Gäa und gewann mit ihrer Hülfe den Sieg. Die Titanen wurden in den Tartarus gestürzt und von A. und seinen Brüdern Kottos und Gyes, die wegen ihrer Abkunft auch Uraniden hießen, bewacht. Nach Homer führte A. bei den Göttern den Namen Brigreos, den er auch sonst neben und an Stelle von Ä. führt. Als Auolten. Tier Hera und Athene den Zeus fesseln wollten, rief Thetis den A. aus den Tiefen des Meers zu Hilfe, worauf jene von ihrem Vorhaben abstanden. A. 2 die mythische Versinnbildlichung des tosenden eers und der en die kirsache des Er Wogen, in welchen die Alten die Ursache des Erdbebens erkannten. — A. wird auch ein Titane oder auch Gigant genannt und von einigen in den Ätna versetzt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 204Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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