FeedAlopecurus L. (Fuchsschwanz)
PflanzenreichBrockhaus 1882

Alopecurus L. (Fuchsschwanz), Gattung aus der Familie der Süßgräser (Gramineae), mit in der Knospe Rien Blättern und cylindrischen, ährenartigen Rispen mit spiralig gestellten Asten und mittelgroßen, einblütigen Ahrchen, deren Achse nicht über die Blüte verlängert ist. Die kahnförmigen Hüllspelze sind länger als die Blüten, gekielt und im untern Teile verwachsen; das schlauchartige, auf dem Rücken begrannte Deckblatt ist um die Blüte gerollt und mit seinen Rändern gleichfalls am Grunde verwachsen. Vorspelze und Perigonblätter fehlen meist, die Griffel sind am Grunde oft verwachsen, die Narben fadenförmig. Die Fuchsschwanzarten sind zum Teil gute Futtergräser. Besonders gilt dies vom Wiesenfuchsschwanz, A. pratensis L., welcher auf mäßig feuchten Wiesen, Grasplätzen, an Gräben u. s. w. wächst und zu den am zeitigsten im Frühling blühenden Gräsern gehört. Andere Arten gelten als Unkräuter, wie der Ackerfuchsschwanz, A. agrestis L., der gekniete Fuchsschwanz, A. geniculatus L. u. a.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 453Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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