Amphibische Pflanzen 1e krautartige, für gewöhnlich ganz im Wasser lebende und schwimmende oder untergetauchte Blätter besitzende Wasserpflanzen, welche unter Umständen auch auf dem Lande zu vegetieren vermögen, dabei ihre Organisation (Wuchs und Bau) den neuen Verhältnissen entsprechend mehr oder weniger modifizieren, ihre Landform jedoch wieder in die Wasserform verändern, sowie ihr Standort wieder dauernd vom Wasser bedeckt wird. Ein auffallendes derartiges Beispiel bietet unter den deutschen Pflanzen der Wasserknöterich (Polygonum amphibium L). Die gewöhnliche Wasserform (var. natans) desselben besitzt flutende Stengel und langgestielte, meist längliche, nebst den sog. Tuten kahle Blätter, welche nur auf der der Atmosphäre zugekehrten Oberseite Spaltöffnungen führen. Eine zweite, an Ufern wachsende Form (Var. coenosum) derselben Pflanze hat liegende und am Grunde wurzelnde, mit den Enden aufsteigende Stengel, meist z uren kurzgestielte, beiderseits mit angedrückten, kurzen, steifen Haaren, sowie beiderseits mit Spaltöffnungen versehene Blätter, und eine dritte Form (var. terrestre), die auf feuchten Ackern vorkommt, zeigt völlig auf2ᷓ10 Stengel, mit den Blättern der zweiten Form. mphiböl, s. Hornblende.