FeedAntonomäsie
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Antonomäsie (grch.) ist eine Art von Metonymie (s. d.). Diese Redefigur besteht darin, daß man statt eines Eigennamens eine a positionelle Umschreibung desselben, wie eder Sohn der Aphroditen für Amor, eder Zerstörer Karthagos» für Scipio, oder einen Eigennamen statt eines Gattungsbegriffs setzt, z. B. ein wahrer Cicerov statt ein Redner.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 737Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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