Idealität bezeichnet im Sprachgebrauch der Philosophie seit Kant die Eigenschaft, nur der idealen, d. h. der geistigen Welt anzugehören. So Raum Kant von der transscendentalen J. von aum und Zeit im Gegensatz zu ihrer empirischen Realität, womit gemeint ist, daß Raum und Zeit innerhalb der Erfahrung als positive und gegebene Elemente gelten, daß ihnen aber außerhalb der Erfahrungsthätigkeit, d. h. mit Rücksicht auf die Dinge an sich, keine Geltung zukommt. (S. Kant und Transscendent.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 526Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei