Arnolfo di Cambio, gewöhnlich Arnolfo di La po, einer der berühmtesten Architekten der Epoche des german. Baustils in Italien, zu Colle im toscan. Elsathal angeblich 1232 geboren, starb in Ji renz 13. März 1311. Unter ihm wurden in Florenz die Werke in Angriff genommen, die noch heute der Stadt ihren wesentlichen Charakter ver leich Ein Schüler Nicola Pisanos, war Arnolfo, zugleich Baukünstler und Bildhauer, zwischen 1277 und 1281 in Perugia an dem großen Brunnen beschäftigt, der 1254 begonnen worden war. Damals Rean er im Dienste Karls von Anjou, Königs von eapel. Im J. 1293 begann er die Ausschmückung der Außenseite des Baptiteriums, 1295 Sta.⸗Croce, 1298 Sta.⸗Maria del Fiore (den Dom) und den Gemeindepalast zu Nanert Auch an dem damals begonnenen neuen Mauerkreise und am Bau von Kastellen zum Schutz des Gebiets war er beteiligt. Von seinen Bildhauerarbeiten ist in Orvieto (s. Domenico) das Grabmal des Kardinals de Braye, entstanden angeblich 1280, in der röm. Paulskirche das Tabernakel des Hauptaltars von 1285 erhalten. Arnon, jetzt Wädi Mödschib, einst Grenzfluß zwischen dem Gebiete der Moabiter und dem Reiche der Amoriter, später der Israeliten, heute zwischen den Distrikten Kerak und Belka, entspringt auf der Iei östlich von dem Dschebl et-Tarfüjeh und el-Ghuweiteh (s. Abarim) und nimmt auf seinem bohen Felse durch ein wildromantisches Thal mit hohen Felsenufern die Bäche Saideh (der iblische Sered), Enkheileh, Saliheh und Wäleh auf, um zuletzt, aus dem Gebirge herausgetreten, seine Wasser durch ein mit dichtem Gesträuch Toten Moers Delta, Engedi gerade gegenüber, dem Toten Meere zuzuführen. Bei ihrer Wüstenwanderung überschritten die Israeliten den obern A., teilweise vielleicht die heutige Pilgerstraße ziehend. Später bauten die Römer über die steilen Abhänge des A. bei der alten Stadt Arodêr eine Straße, von welcher noch zahlreiche Spuren vorhanden sind. „Arnott (Neill), engl. Arzt und Wielt se 1788 tzu Dysart bei Moatrose geboren, erhielt seine Erziehung im Gymnasium zu Aberdeen und bezog Hn 1801 die dortige Universität. Seine mediz. ildung vollendete er in London unter Sir Everard 1Home und trat dann als Wundarzt in den Dienst „der Ostindischen Kompagnie, ließ sich 1811 als prak⸗ „tischer 220 in London nieder und hielt später vielbesuchte Vorträge über Physik, welche 1827 unter dem Titel Elements of physicso (7. Aufl., Lond. 1864) erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt wurden. A. wurde 1835 Mitglied des Senats Universität zu London, 1837 Leibarzt der Königin und 1838 Mitglied der Royal-Society. Er gveröffentlichte mehrere Schriften über das Sanitätswesen und erfand den Arnottschen Ventilator so- wie den Arnottschen Ofen, wofür ihm 1854 die Rumford-Medaille zuerkannt ward. Später veröffentlichte er das Werk A survey of human progressoy (Lond. 1861). A. starb 2. März 1874.