Abtrittsrohr, n. d'aisance, engl. soilviereckigen hölzernen fertigt man gewöhn! wendig getheerten od. Eichenholz. Bei quad dig niemals unter 28 sind 3 em. stark und von zusammengeschr halten, welche nicht fernt sein dürfen; die häufiger Reparaturer b) Runde hölzerne, brauchen zwar wenie selben Quadratinhalt so häufiger Reparatu C) Runde gußeiserne Widerstandsfähigkeit und sind in der Ansche diren stark u. werden Vielerlei Anstriche wi Konservirung versuch phalttheer bewährt; d urück, die dann in der gewöhnlichen eit geleert wird. chen, n., frz. cabinet, m. d'aisance, percée, engl. eloset, house ofoffice. sollte nie unter m. breit bei 2 m. mn. Man gebe ihrthunlichstein großes, rendes Fenster, womöglich noch eine er, und lege sie so, daß sie auch im erde. Im übrigen s. d. Art. Abtritt. „Abtrittsschlot, m., Abtrittsschlotte, f., frz. tuyau, m. deè chute, chausse, f. IPipe, cess-pipe, cess-tubé. a) die Abtrittsrohre, od. Schlotten, e, Fig. 33 llich aus zusammengespündeten, in⸗ . verpichten Pfosten von Kiefern- od. dratischem Querschnitt sind sie inwen-Sem. weit anzufertigen; die Pfosten werden durch Gebinde, ü, Fig. 33, raubten Eisenschienen zusammengeweiter als 1, m. von einander entse hölzernen Schlotten bedürfen aber n und nehmen sehr viel Platz weg. aus langen schmalen Dauben vom und mit eisernen Reifen beschlagen, ger Platz als die vorigen, bei demtdes Querschnitts, bedürfen auch nicht lren, sind aber ziemlich theuer. ie Schläuche, e, Fig. 34, bieten große t gegen gewaltsame Zerstörung dar jaffung nicht sehr theuer, aber sie oxydaher bald vom Rost durchgefressen. urden fast ohne Erfolg zu ihrer bessern ht; am besten hat sich hierbei der As-⸗ die Emaillirung aber, die allerdings macht sie sehr theuer. d) Bleierne Schläuchewerden von den hiervorkommenden Säuren wenig angegriffen, bieten daher sehr lange Dauer, sie brauchen blos 3—4 mm dick zu sein, und auch diese Stärke ist nur wegen sonsteintretender Verdrückungen nöthig; aber sie sind sehr leicht zu beschädigen und zu gute Wärmeleiter, frieren daher leicht ein, auch sind sie in der Anschaffung allerdings etwas theuer; immerhin gebührt ihnen ein großer Vorzug vor den gußeisernen. Um bleierne Schläuche gegen gewaltsame Zerstörung durch in denselben herunterfallende harte Körper zu sichern, sind die den Trichter d mit dem Hauptrohr e verbindenden Rohrstutzen, Fig. 34, 4 em. enger als das Hauptrohr e zu machen; damit bei etwaigem Einfrieren des Schlauches das Eis leicht aus demselben heruntergleiten kann, macht man denselben konisch, u. zwar läßt man ihn von oben nach unten auf Im. je 1em. weiter werden, am oberen Ende aber macht man ihn 17—20 em. weit und setzt ihn aus Stücken, von ca. 1½, m. Länge zusammen. e) Zink steht zwar dem Blei an Dauerhaftigkeit bedeutend nach, verdient aber vor Eisen unbedingt den Vorzug, obgleich es nicht völlig vor Oxydation gesichert ist u. zwar keine schädlichen, aber doch sehr unangenehm riechende Gase mit den alkalischen Salzen hervorbringt. 1) Steinerne Abtrittsröhren haben nur dann die nöthige Dichtigkeit, wenn sie vollständig mit Oel getränkt sind; dadurch wird aber der ohnehin schon hohe Anschaffungspreis derselben noch bedeutend erhöht; nur in der Nähe von Steinbrüchen sind sie billiger als gußeiserne. Im übrigen sind sie sehr zu empfehlen, auch in Triest und den Küstenländern des Adriatischen Meeres vielfach im Gebrauch. Die Hauptrohre bestehen aus durchbohrten viereckigen Kalksteinwürfeln, die mittels eines kurzen Halses ineinander gesteckt sind. Fig. 36 giebt den Durchschnitt des Sitzes mit dem des Hauptrohres und Bodensteins, welcher zugleich zeigt, wie die im Bodenstein angebrachte Wassersperre es der durch das Hauptrohr aufströmenden verderbten Luft unmöglich macht, durchzudringen. So weit sind die Vortheile dieselben, wie bei allen Wasserschlüssen, aber die Unbeweglichkeit der ganzen Vorrichtung bedingt ein häufiges Reinigen mit einer krummen Handschaufel, Ausspülen mit Wasser u. s. w. g) Thönerne Abtrittsröhren wurden zwar anfangs hier und da, wo sie angewendet waren, wieder abgeschafft; dies kam aber weniger daher, weil sie an sich unpraktisch wären, als daher, daß sie nicht gut gearbeitet waren; sie müssen nämlich sehr scharf gebrannt, innerlich mit einer starken, dauerhaften und gleichmäßigen Glasur versehen sein und sich nach unten, wie die bleiernen und runden hölzernen, etwas erweitern, auch von außen durch eine Verschalung vor Beschädigungen gesichert werden, sind aber sehr billig und nehmen wenig Platz weg, haben sich daher auch große Geltung verschafft. Man sollte sie nichtunter 20em. Durchmesser im Lichten anwenden und die Stöße nicht anders als mit Cement verkitten. h) Gläserne Röhren bieten gegen die Einflüsse der Säuren und das Anhaften des Kothes die größte Sicherheit, haben aber zu geringe Dauer gegen zufällige Beschädigung. Die Konstruktion ist, mit Variirung der Wandstärken, dieselbe wie bei gußeisernen u. thönernen; s. übr. d. Art. Abtritt 5.