Andalusit, Stanzait, m., frz. andalousite, f., mäcle f. hyaline, feldspath m. apyre, spathm. adamantin, engl. andalusité, stanzaité, in Paramorphosen erscheinendes veilchenblaues, fleischrothes, auch perlgraues Mineral“ aus Castilien, Andalusien, Sachsen, Bayern, Böhmen u. Schlesien, bestehend aus 37, Kieselerde, 62,, Thonerde, kommt in Glimmerschiefer, Gneis u. gewissen Graniten, selten in Serpentin vor; ritzt Quarz, ritzbar durch Topas; spez. Gewicht: 343 vor dem Löthrohr allein unschmelzbar, mit Kobaltlösung befeuchtet u. geglüht eine blaue Farbe annehmend, mit Borax zu klarem Glas schmelzend, durch Säuren nur wenig angegriffen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 95Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei