Feedanspannen
BaukunstBau-Lexikon 1881

anspannen, akt. Z., 1. etwas stark anziehen, z. B. ein Seil. — 2. Einen Teich, s. v. w. anlassen; s. auch anstauen. — 3. Ein Band (Zimm.) sehr scharf einsetzen. — 4. Einen Bogen an etwas a., d.h. seinen Schub dagegen leiten; der Bogen spannt sich an das Widerlager an, d. h. stützt sich an dasselbe, schiebt gegen dasselbe. unspürren, akt. Z., durch Verlängerung der Sparren das Dach verlängern, auch etwas an die Sparren befestigen oder mittels eines Gespärres (s. d.) befestigen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 121Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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