Ansumpfung, Ansuppung, Durchsumpfung, k. (Kriegsb.), Annäherungshindernis vor Verschanzungen etc., darin bestehend, daß wasserreiche flache Gegenden, welche sich für eine Uberschwemmung wegen geringen Falles od. wegen zu großer, zu viel Zeit und Kräfte verlangender Dammanlagen nicht eignen etc., in einen künstlichen Sumpf verwandelt u. dadurch unwegsam gemacht werden, am leichtesten u. schnellsten, indem man die gewöhnlich in niederen Gegenden in großer Zahl befindlichen Abzugsgräben etc. bis zu den Uferrändern ausfüllt. Pte.)
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 129Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei