Arsenal, n., frz. arsenal, arcenac, m., engl. armory, arsenal, lat. stratageum, armamentarium, arsitium, arsena, ital. darsena (soll aus Arx senatus in Venedig entstanden sein, nach A. vom keltischen sanal, Magazin, Speicher, herkommen), s. v. w. Waffenhaus, Rüsthaus, Zeughaus. Ueber Seezenghaus, Seerüsthaus s. d. Art. Seearsenal. Für Landzeughäuser kann als Muster das Wiener Arsenal dienen. Fig. 252 giebt eine Ansicht davon: Fig. 253 den Generalplan. Es enthält: AWohnungen für den Gouverneur, 2 Stabsoffiziere, 3 Hauptleute, 6 Subalternoffiziere, 6 Unteroffiziere, den Portier, Lampenwärter, Restauration, Tabakshandlung, ein Absteigequartier, Kasernirung für 50 Mann, ferner einen Empfangssäl, einen Berathungssäl, Kanzleien für das Zeuggeld, für die verschiedenen Waffen und Munitionsgattungen, für Verpflegung, Kassenverwaltung, Korrespondenzee., Adjutantur, Oberfeuerwerks-Meisterei, ein lithographisches Institut, ein chemisches Laboratorium, das Archiv und die Sammlungen von Modellen, Zeichnungen, Naturalien, Büchern etc., endlich die Wachlokalitäten und eine Mannschaftsküche. B Kasernen für Mannschaften und Offiziere. CWohnungen für Offiziere und Beamte. D Wohnungen für Planzeichner und Kaserne für 2 Kompagnien Artillerie. EFleischerei und Kaserne für 2 Kompagnien Zeugarbeiter. F Depots für Materialien, Requisiten und Werkzeuge. Zeughaus für Kleingewehr, Flinten re. und Museum für ältere Waffen. H be Hänge. JHof zu Aufstellung der Kanonenläufe. E vehrfabrik. LWerkstätten für Schlosser u. Schmied Tischlerwerkstätten. NRiemer, Sattler, Lackirer. chützgießerei. P Bohranstalt für Geschütze. QK Vgl. auch d. Art. Zeughaus. ö