Asymmetrie, f., Mangel an Symmetrie, in den Zeiten der Herrschaft der Pedanterie für einen groben Fehler angesehen; s. Aesthetik und Symmetrie. Asyhmmptote, f., griech., eine Linie, welche bei unbegrenzter Verlängerung sich der Richtung einer krummen, ebenfalls unendlich verlängertgedachten, also geschlossenen Linie immer mehr nähert, ohne jedoch dieselbe jemals zu berühren; daher kann man die A. sich als die Tangente einer Kurve denken, deren Berührungspunkte in unendlicher Entfernung liegt. Die A. wird gewöhnlich als gerade Linie gedacht, kann jedoch auch durch eine krumme Linie gebildet werden. Unter den Kegelschnitten hat nur die Hyperbel Asymptoten und zwar zwei, weil sie aus zwei Zweigen besteht. Die Asymptoten haben insofern Bedeutung in den mathematischen Wissenschaften, als sich durch sie die Richtung eines sich ins Unendliche verlaufenden Zweiges einer krummen Linie erkennen läßt.