Auffahrt, k., 1. (Straßb., Hochb.) s. v. w. Rampe, Appareille, Anfahrt etc., frz. rampé, appareil, abord, m., engl. ascent, rising ground. An Palästen etc. legt man gern eine hufeisenförmig gezweigte A., frz. ker m. à cheval, engl. forked ascent, an, damit die Wagen auf einer Seite auf-, auf der andern hinabfahren können. Die Steigung mache man höchstens ½¼ der Länge, Breite mindestens 2½ m. — 2. Ueber die A. bei Gerüsten s. Auflauf. — 3. (Kriegsb.) frz. ehemin taluté, rampe, engl. ascént, ascension, ital. salita, span. repécho, sanft geböschter Weg, welcher zur Kommunikation, zum Transport der Geschütze etc. vom Innern der Befestigung auf den Wall, beziehentlich auf die Stückbank führt. In permanenten Befestigungen haben diese Aten ein Steigungsverhältnis von 1:8 bis 1:6, bei passageren Werken 1:6 bis 1:4 und sind bei ersteren 3,I, —4 m., bei letzteren 2,—3 m. breit. Die Böschungen der Aten sind bei Feldwerken, der Raumersparnis wegen, häufig verkleidet. Die unter dem Horizont liegenden Aen aus den Kasematten u. in bedeckten Wegen heißen auch Abfahrten, frz. rastelles. — 4. (Brückenb.) A. einer Brücke ist entweder der ansteigende Zugang zu derselben, frz. abord, m.,engl. approach, oder die Steigung der Brückenbahn selbst, frz. montée, f., engl. rising, wie sie bes. bei mittelalterlichen Steinbrücken gebräuchlich war. — 5. (Wasserb.) A. eines Kais, frz. escale, f., cale, f., engl. ramp; s. d. Art. Kai.