Ausbölzung, f., österr. für Ausschalung. nusbrechen, akt. Z., 1. (Hüttenw.) Ausbrechen, auch Aufbrechen, getheilt in Rohaufbrechen und Garaufbrechen, heißt beim Frischprozeß das Herausnehmen des halbgeschmolzenen Eisens aus dem Frischherd. Nach dem Rohaufbrechen ist das Eisen, wenn die Operation in gutem Gang gewesen, bereits gehörig entkohlt und in Schmiedeeisen übergegangen. Ist dies jedoch noch nicht der Fall, so folgt dem ersten Rohaufbrechen noch ein zweites, oft noch ein drittes, bevor das Garaufbrechen eintreten kann. — Überhaupt nennt man A. das Zerstoßen u. Herausnehmen zusammengesinterter Substanzen aus den Brennöfen, nen Stück. — 2. (Kriegsb.) a) Behufs Einschlagen einer neuen Richtung mit einer völligen Sappe durch die Brust— Fig. 285. Ausbruch aus einer Parallele mit einfacher Erdwalze. wehr einer Parallele, Tranchée od. Sappe hindurchgehen. Fig. 285 stellt den Ausbruch aus einer Parallele mit einfacher Erdwalze dar. — b) s. aufhauen 7.