Ausflußkoöfftzient, m., frz. coefficient de dépense, engl. coefficient of effluxion. Durch vielfache Versuche hat sich ergeben, daß die theoretisch gefundene Ausflußmenge oder auch die Ausflußgeschwindigkeit (v) größer ist als die effektive (die direkt gemessene), welch letztere durch Zusammenziehung (Kontraktion) des ausfließenden Wasserstrahles kleiner ausfällt. Ist daher die theoretische Wassermenge GF. /2g. h, worin F der Inhalt der Ausflußmündung, g das Mäß der Beschleunigung (s. d.) und hedie Druckhöhe, so erhält man die effektive W. durch Multiplikation mit einem Werth kleiner als 1, dem Ausflußkoéffizienten (1), dem Produkt aus dem Kontraktionskoéffizienten und Geschwindigkeitskoéffizienten 4, also . = H.. , s. d. betr. Art. Je nach der Form der Mündung ist u verschieden; ebenso beieiner Mündung in einer dünnen Wand anders als bei einem kurzen od. langen Ansatzrohr. Fig. 288. Fig. 289. Fig. 291. Fig. 292. Fig. 293