Backen, m., Backe, f. überhaupt Seitentheil, bes. einfassender, zusammenhaltender; daher: 1. (Hochb.) frz. Joue, jouée, f. aile, f., engl. cheek, die schräge Seitenwand eines bpridge-boards, Seitenholz an Treppen, auch Quartierbaum, Wange gen.; s. Treppe. — 3. Querwände der Viehkrippen oder Tröge. — 4. (Kriegsb.) franz. joue, k., engl. cheéek, Seitenwand der Schießscharte, aus Sandsäcken, Faschinen, Flechtwerk, Schanzkörben, Mauerwerk, Eisenplatten etc. konstruirt. Pe. — 5. (Mühlenb.) Die Seitenwände des Gerinnes für das Aufschlagwasser. — 6. (Salzs.) Zwei Mauern unter den Pfannen, welche das Feuer zusammenhalten. — 7. (Schlosser) Die vier Lappen an Vorlegeschlössern, welche den Bogen festhalten. — 8. B. der Heblade, die Seitenpfosten derselben, durch deren Löcher die engl. jaw, B. des Schraubstocks, die obersten Enden seiner zwei Theile, welche zusammen das Maul bilden und den festzuhaltenden Gegenstand zwischen sich aufnehmen. — 10. (Tischl.) B. der Hobelbank (s. d.). — 11. (Schiffs.) B. des Bugspriets, frz. taquet, engl. fiddle od. saddle, die Klampen zu beiden Seiten desselben, welche dem Vorstengestag die nöthige Haltung geben. — 12. B. der Masten, frz. jottereau, m., flasque, f., engl. cheek, bibb, die am Ende der Masten befindlichen knieförmigen Hölzer, welche den Langsahlings und somit dem Mars als Unterlage dienen. — 13.B.des Kielschwinns, franz. jumelles, engl. clamps of the keelsom, die Theile, mit denen es an dem Kiel anliegt. — 14. B. des Blasebalgs, die beiden Böden desselben. — 15. Seitenwände des Zapfenlochs, der Scheren ve.; s.d.betr. Art. — 16. B. der Schraubenkluppe, s. Schneidbacken. — 17. B. eines Werkzeugs, Hobels re., s.Anschlag 3.— 18.B.eines Kamins, frz. jumelle, f. engl. (0ving, s. v. w. Seitenwand des Kamins. — 19. s. d. Art. Backenbremse. — 20. Auch für Baake gebraucht, aber fälschlich.