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BaukunstBau-Lexikon 1881

Balustrade, f., frz. balustrade, f., garde-fou balustré, engl. balustrade, railing of balusters, Dockengeländer, ein vorzüglich bei Treppen, Balcons und Altanen angewendetes, meist steinernes Geländer aus Balustern, (s. d. unter 1), welche oben durch einen breiten Handgriff verbunden sind, unten aber auf dem Belag des Altanes oder auf der Treppenwange aufsitzen. Auch bei ganz flachen Dächern wendet man mitunter Ben an und unterstützt sie in gewissen Zwischenräumen durch Postamente, die man mit Vasen oder dergl. verziert; s.übr. d. Art. Geländer. Mancheschreiben das Wort „Ballustr ade“ und wollen es Vombeltien arium, Platz für Ballistenschützen (s. Balistrarium), ableiten, dann erklärte es sich als gleichbedeutend mit Brustwehr in fortifikatorischem Sinn. IMS.)

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 243Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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