Augustenburg, Schloß im mittlern Teile der Aunu bm (s. d.), an einem Meerarme, dem ugustenburger Ferbp sonst Residenz der R von Holstein-Sonderburg-A. Einer derselben, Ernst Günther, kaufte 1651 von I ½ III. von Dänemark das Amt Stavensböl, welches einen Teil des alten Bistums Schleswig und des Amtes Schwabstedt ausmachte, und erbaute an der Stelle des Dorfes Stavensböl ein nach seiner Gemahlin Auguste benanntes Schloß, von dem er selbst den Namen annahm. Neben dem Schlosse bildete sich rich Christian ließ das Schloß abtragen und 1770 76 durch den jetzigen ansehnlichen Bau ersetzen. Gegenwüärtig befindet sich das gesamte, an 110 qkm nel herzogl. Gebiet, zu dem der mittlere Teil der In el Alsen und noch fünf Güter auf dem Festlande gehörten, im Besitze der königl. preuß. Regierung, nachdem die dän. Regierung 1852 unter engl. und russ. Gutheißung den Herzog Christian August zu einem Verkaufe gezwungen hatte. Das Schloß und sein berühmter Park mit einem zweiten kleinern Palais sind verfallen, und die Stadt A. (im Kreis Sonderburg) zählt (1880) nur noch 626 E.