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AllerleiBau-Lexikon 1881

Banse, f., Zansenraum, Panse, Tasse, in Süddeutschland Bare, Bahre, f., Barn, m., auch Banze, in d. Schweiz Varge, f., frz. Ias, m., lassière, f. engl. barn, in Scheuern der Raum neben der Dreschtenne, worin die Getreidegarben aufbewahrt, eingebanst werden. Die Wand nach der Tenne zu (Bausenwand) wird leicht ausgemauert oder mit Bretern verschlagen, der innere Raum oft in einzelne Abtheilungen, Fache, Bansenfache, franz. chambres, engl. bay, getheilt, welche Theilung auch wohl durch die Binder von selbst eintritt. Die Bin sind in der Regel 10—13 m. lang, 4—5m. hoch, bis 13 me tief, wobei sie dann 150 Schock Garben fassen. Man mache den ganzen Bansenraum durch Auswechseln der auf denselben treffenden Balken etc. möglichst frei; s. übr. d. Art. Scheune.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 253Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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