Baumbrand, m., frz. rouille f. des arbres, engl. blight of trées, Krankheit der Bäume, bei welcher die Rinde infolge einer Verletzung, Quetschung, Frost auf der Sonnenseite re. empfänglich wird zum Wachsen zahlreicher mikroskopischer schwarzer Schwämme, dann vertrocknet u. sich schwärzt. Bei ihrem weiteren Fortgang wird auch gern Bast und Splint davon ergriffen und das Absterben des Baumes herbeigeführt. Der B. soll besonders bei flachgrundigen Bäumen eintreten, deren Wurzeln theilweise frei liegen. Letzteres kann durch rücksichtsloses Wegharken der Waldstreu entstehen. Auch solche Bäume leiden davon, die bisher geschützt waren und dann durch Holzschlag freigestellt werden. Mittel dagegen sind: Ausschneiden der kranken Rinde, Verstreichen der Wunde mit Steinkohlentheer, Baumsalbe etc. .