Baumholz, n. (Forstw. ), franz. bois de hauteur, de haute futaie, engl. forest-wood, standard-trees, Waldbäume hochstümmiger Arten, die aus Samen gezogen sind. Baumholzrevier ist ein Bestand, in welchem Nadel-u. Laubholz erst dann zur Benutzung geschlagen wird, wenn es vollständig reif ist, und auch dann immer nur so viel, daß der natürliche Ausschlag und Anflug dabei seines Schutzes nicht beraubt, aber auch im Wachsthum nicht gehemmt wird.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 308Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei