FeedBergzinn
AllerleiBau-Lexikon 1881

Bergzinn, n., nennt man das auf Gängen in Lagern etc. sich findende Zinnerz, gegenüber dem aus den Seifenwerken gewonnenen sogen. Seifenzinn. 7. Vergzinnober, m., Bergröthe, f., natürlich vorkommender Zinnober, zum Unterschied von dem künstlich dargestellten; s. d. Art. Zinnober. MV. Verickung, f., frz. haie, f., engl. fence, eine Art der Einfriedigung. Es werden in Abständen von 3—4 m. Pfosten oder lange Schieferstreifen von ca. 2 m. Höhe, 18 bis 20cm. Breite u. 3—6 em. Stärke quer gegen die Längenrichtung der Einfriedigung in die Erde gegraben; dieselben werden 3—4mal durchbohrt, u. durch diese Löcher werden Stangen, Ricke, geschoben, so daß das Ganze eine Barrieère bildet. Die Ricke kann man dann noch mit Ruthen beflechten und so einen Flechtzaun bilden.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 347Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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