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PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Besemer, sesmer, Bismer, m., frz. balance romaine 2 Contre-poids fixeé, engl. danisb balance, danish or swedish stéeel-yard, eine Art Wäge ohne Wägschale und Gewicht, besteht aus einem Stab mit Gewichtskolben an einem Ende, während am andern Ende verschiedene Haken, an welche die zu wiegenden Gegenstände gehangen werden, befestigt sind. Um den Stab legt sich eine verschiebbare Hülse mit Handhabe und Zunge, an dieser wird die Wäge gehalten oder aufgehängt, worauf man den zu wiegenden Gegenstand an den Haken befestigt u. die Stange rückt, bis sie im Gleichgewicht hängt; eine auf dem Stab angebrachte Skala zeigt dann das Gewicht an; doch sind dgl. Wägen nicht ausreichend genau, daher an vielen Orten verboten. . f., Pfriemenkrant, n., Geniste, n., Ginster, „franz. genét, m., herbe f. à balai, engl. common 222 spanish broom „ropeunk:shrub, lat. Spartium scoparium, Fam. Hülsenf früchtler, ein Halbstrauch, dessen zähes, festes Stock⸗ u. Wurzelholz zu kleinen Gegenständen verarbeitet wird; das Holz ist weiß u. braun geflammt. Die gelben Schmetterl ingsblüten liefern gelben Farbstoff.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 356Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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